Presse-Auszüge:

"Le Grand Macabre"

 

Die in Meiningen durchweg exquisiten Sänger können sich in diesem wild phantasierenden, musikalischen Niemandsland austoben. Herausragend taumelt Diana Schnürpel als Venus und überdrehter Polizeichef-Gockel Gepopo von einer Koloratur-Höchstleistung in die nächste. (Christiane Wiesenfeldt, FAZ 9.10.2017) 

 

Belcanteske Koloraturen von Diana Schnürpel als Venus und Geheimdienstchef Gepopo dramatisieren – einerseits lyrisch verhalten, andererseits verschlagen distinguiert -, (Peter E. Rytz, 2. Oktober  2017)

 

Darsteller sind aber auch im zahlreich geforderten Theater-Ensemble, neben den genannten etwa Robert Maszl als Piet vom Fass und Diana Schnürpel. Ihre vokal fulminante Venus steht auch für das hohe sängerische Niveau, welches diesen Abend doch noch zur Vorzeigeproduktion nicht zuletzt für das Theater macht.

 (Urs Mattenberger, Der Tod grinst traurig wie ein Clown, Luzerner Zeitung, 10.09.2017)

 

Die andere Königin der Nacht

Dero Gnaden sehnen sich nach Fressen und Saufen, sehen sich aber alsbald gestört durch den Geheimdienstchef Gepopo, der Fürchterliches kommen sieht. Wie die Sopranistin Diana Schnürpel den exorbitanten Auftritt dieser anderen Königin der Nacht hinlegt, setzt dem Abend das Glanzlicht auf. (Peter Hagmann, György Ligeti: Es fällt der Tod krachend dem Tod zum Opfer | NZZ 10.09.2017)

 

Besonders die Gepopo-Partie überrascht immer wieder mit hohen, schrillen Tönen – und Schnürpel traf sie alle. Fast hysterisch gackernd mutet der Part an, und so scheint es auch durchaus sinnig, dem Gepopo einen knallgelben Hahnenkamm zu verpassen. (Katharina Thalmann, Hoppla!, 041, 10.09.2017)

 

Im hervorragenden Solistenensemble glänzen Claudio Otelli als stimmgewaltiger Nekrotzar, Diana Schnürpel (Gepopo/Venus) mit kühlem Koloraturglanz und Hubert Wild als herrlich durchgeknallter Fürst Go-Go. (Georg Rudiger, Badischen Zeitung, 11.09.2017)

 

Die Geheimpolizistin Gepopo, eine Mischung aus Gackerhuhn und brasilianischer Karnevalstänzerin (herrlich überkandidelt Diana Schnürpel), kündigt quietschend und morsend den grossen Makabren, das beunruhigte Volk und den alles vernichtenden Kometen an. (Irene Widmer, SDA 0040bsd, Schweiz/KU/Luzern, 09.09.2017) 

 

Kein geringeres Ereignis ist die koloraturenkitzelnd kesse Chefin der Geheimpolizei namens Gepopo in Gestalt und Stimme von Diana Schnürpel. (Peter Krause, concerti, Opern-Kritik, 11.09.2017)  

 

Als Chef(in) der Geheimpolizei (und als Venus) holt Diana Schnürpel aus geschmeidigen Ganzkörperbewegungen glasklare Koloraturen. (Roberto Becker, ND 10.10.2017) 

 

Oder Diana Schnürpel als Chef der Geheimpolizei Gepopo – mit gelber Hahnenkammfrisur und glasklaren Koloraturen. (Joachim Lange, nmz online, 2.10.2017)

 

  

"Ein Konzert der Tiere"

"Das beginnt schon, während das kleine Publikum sich tuschelnd auf seinen Plätzen einrichtet. Da rattert die Sopranistin Diana Schnürpel mechanisch Läufe rauf und runter wie später die Etuden-«Pianisten» im gleichnamigen «Carneval»-Stück. Ist das «echt», gehört es schon zum Stück? Die Kinder wollen es wissen. Und wir Erwachsenen wundern uns, wie die in die Höhe geschraubten Wiederholungen zur Kunst werden: zu einer Arie der Olympia-Puppe aus «Hoffmanns Erzählungen» von Offenbach. ... (zusammen mit der vorzüglichen Sopranistin in Originalen von Rossini oder Offenbach, die Saint-Saëns parodiert)." (Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 06. Februar 2017)

 

 

"Zauberflöte"

"Exemplarisch für den menschlichen Ton in dieser Zauberflöte ist auch die umwerfend treffsichere und berührende Königin der Nacht von Diana Schnürpel, wobei das Ensemble bis in kleinere Rollen vorzüglich besetzt ist." (Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 19. Dezember 2016) 

 

Spürbar unter die Haut ging mir aber die heikle Arie "Der Hölle Rache" der Königin der Nacht, glasklar, eiskalt und glockenrein von einer hinreißenden Diana Schnürpel vorgetragen. (Flavio Sepulchri, Der Neue Merker, Seite 86, 01/2017) 

 

"...stehen die gleißenden Koloraturen der Königin der Nacht gegenüber, die mit ihren zwei phänomenalen Arien die Seelen der Zuhörer zum Vibrieren bringt. Diana Schnürpel bekam dafür begeisterten Zwischenapplaus der rund 700 Zuschauer, die den Pina-Bausch-Saal im Theater und Konzerthaus zum Saisonabschluss nahezu füllten." (Jutta Schreiber-Lenz, Solinger Tageblatt, 18.06.2015)

 "Die Königin der Nacht, die von Diana Schnürpel gesungen eines der Highlights des Abends darstellt,..." (Graz, 20.04.2015)

 

 " Auch die russische Sopranistin Diana Schnürpel als Königin der Nacht feierte einen vom Publikum lebhaft akklamierten Einstandserfolg in Graz. Sie war in ihrer Paraderolle bereits in Braunschweig, in Salzburg, in Klagenfurt (siehe dazu den OF-Bericht vom 19.12.2014) und in Detmold zu hören und hat sich nun auch im grossen Grazer Haus mit ihrer in der Tiefe warmen, aber gleichzeitig höhen- und koloratursicheren Stimmen bewährt." (Herrmann Becke, Opernfreund, 10.04.2015)

 

 "Diana Schnürpel drückte der Saal am Montagabend die Daumen: Die Königin der Nacht war stimmlich angeschlagen. Souverän zeichnete sie dennoch stimmlich eine Übermutter und mischte bei der furios angegangenen Rachearie sogar eine glaubhafte Prise Wahn in die Wut." (Heike Sommerkap, Neue Westfälische, 6. Mai 2015)

 

"Diana Schnürpel singt die Königin der Nacht mit traumhafter Sicherheit" (Helmut Chr. Mayer, Kurier, 24.12.2014)