Presse-Auszüge:

Im Amt für Todesangelegenheiten

Der Abend atmet den Geist von Operette und Revue, zumal auch kleine Choreographien eingebaut werden. Am Prägnantesten wird noch die Figur von Diana (Schnürpel) ausgestaltet, die sich von der russischen Putzfrau zur Primadonna im Klopapierkleid (Kostüme: Fruzsina Nagy) mit spektakulären Spitzentönen entwickelt.

 ( Georg Rudiger, nmz online, 13.09.2018)

 

Die Operndiva Diana Schnürpel begehrt als Toilettendame mit Koloraturen auf, die Spitze sind. (Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 9.September 2018, S. 35)

 

Dann erscheint Toilettenfrau Diana (gesanglich perfekt: Diana Schnürpel) im Klopapier-

Abendkleid und singt ohne Text, lautmalerisch, gefühlte zehn Minuten lang

eine Arie in Rossini-Manier. (Andréas Härry, Anzeiger Luzern, 12.09.2018)

 

Diana, die Toilettendame, die gerne Opernsängerin werden möchte, bringt mit ihrem Gesang Gläser zum Bersten und führt in der höchsten Lage ihren eigenen Erstickungstod herbei: ein Highlight der Sopranistin Diana Schnürpel. (Simon Bordier, Tages-Anzeiger und Basler Zeitung, 10.09.2018)

Maria Stuarda

 

"Ihr ebenbürtig die Maria Stuarda von Diana Schnürpel – eine Königin des Tages und der Nacht, mit einer weichen Stimmfarbe und einem geschmeidigen Sopran, der dahinzuströmen schien und dabei zielsicher alle atemberaubenden Koloraturen traf."

( Anita Grüneis, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 31.05.2018)

 

 

„Der Reiz der Luzerner Aufführung liegt in der Geschlossenheit des Ensembles: Marina Viotti und Diana Schnürpel kämpfen – und triumphieren! – stimmlich mit gleich langen Spiessen.“ … „Keine Berührung, kaum ein Blick: Es bleibt ein Kampf der Noten, den Rest erledigt die Phantasie. Das ist grossartig.“ (Christian Berzins, NZZaS, 20.04.2018)

 

"In Donizettis Belcanto-Oper brechen sich die Leidenschaften in dramatisch zugespitzten Arien mit vorwärtsdrängenden, perlenden oder messerscharfen Tonkaskaden Bahn." ( …)

"Jason Cox als Cecil, wie auch Bernt Ola Volungholen als Talbot halten die hohe

gesangliche Qualität der Damen" (Diana Schnürpel als Maria Stuarda und Marina Viotti als Elisabetta) "Eine gesangliche Parforceleistung der zwei Hauptfiguren dieses Dramas, die nicht nur bildlich, (auf dem Turm), sondern auch stimmlich immer auf der Höhe waren."  

"Das Premierenpublikum honorierte die Leistung der Protagonisten mit langanhaltendem, starkem Applaus," (Léonard Wüst, Innerschweiz Online, 18.04.2018)

 

 

„Diana Schnürpel als Maria kann einen schönen persönlichen Erfolg verbuchen mit dieser immens schwierigen Partie. Zwar setzt sie Spitzentöne sparsam ein, verfügt aber über eine runde Sopranstimme“ (Stefan Degen, Luzerner Zeitung, 17.04.2018)

Dank an Wianne Kampen für die schöne Moderation in Radio Jade, "Klassik am Sonntag" vom 10. Dezember 2017:

 

„Eine Stimme, die mir in diesem Jahr immer wieder auf sehr angenehme Art und Weise begegnete, war die von Diana Schnürpel. Diana Schnürpel ist Solistin im Opernensemble des Luzerner Theaters. Aktuell singt die Sopranistin unter anderem die „Königin der Nacht“ in Mozarts Zauberflöte und es ist nur eine von vielen Rollen, mit der sie Kritiker wie Publikum begeistert. 

Geboren wurde Diana Schnürpel in Russland. Ihr Studium im Fach Klavier schloss sie dort 1997 mit Auszeichnung ab. Im Fach Gesang erreichte sie 2005 den Bachelorabschluss an der Chorkunstakademie in Moskau. Danach wechselte an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, machte 2010 dort ihr Diplom. Es folgten diverse Engagements: Die Partie der Königin der Nacht hat Diana Schnürpel inzwischen unter anderem am Landestheater Salzburg, an der Oper Graz und am Deutschen Nationaltheater Weimar gesungen. Doch nicht nur der großen Oper, auch dem Liedgesang widmet sie sich mit viel Seele in der Stimme. Hier zwei Lieder von Sergei Rachmaninov.

 

Rachmaninov: Fliederbusch

Rachmaninov: Inselchen

 

Musik von Sergei Rachmaninov: Sie hörten „Inselchen“ aus den 12 Liedern op. 14, davor hörten Sie „Fliederbusch“ aus den 12 Liedern op. 21. Es sang Diana Schnürpel, begleitet wurde sie von Natascha Trofimova am Klavier.“

 

Dank an Valerie Brandt für das schöne Interview

 

"Le Grand Macabre"

 

Die in Meiningen durchweg exquisiten Sänger können sich in diesem wild phantasierenden, musikalischen Niemandsland austoben. Herausragend taumelt Diana Schnürpel als Venus und überdrehter Polizeichef-Gockel Gepopo von einer Koloratur-Höchstleistung in die nächste. (Christiane Wiesenfeldt, FAZ 9.10.2017)

 

Belcanteske Koloraturen von Diana Schnürpel als Venus und Geheimdienstchef Gepopo dramatisieren – einerseits lyrisch verhalten, andererseits verschlagen distinguiert -, (Peter E. Rytz, 2. Oktober  2017)

 

Darsteller sind aber auch im zahlreich geforderten Theater-Ensemble, neben den genannten etwa Robert Maszl als Piet vom Fass und Diana Schnürpel. Ihre vokal fulminante Venus steht auch für das hohe sängerische Niveau, welches diesen Abend doch noch zur Vorzeigeproduktion nicht zuletzt für das Theater macht.

 (Urs Mattenberger, Der Tod grinst traurig wie ein Clown, Luzerner Zeitung, 10.09.2017)

 

Die andere Königin der Nacht

Dero Gnaden sehnen sich nach Fressen und Saufen, sehen sich aber alsbald gestört durch den Geheimdienstchef Gepopo, der Fürchterliches kommen sieht. Wie die Sopranistin Diana Schnürpel den exorbitanten Auftritt dieser anderen Königin der Nacht hinlegt, setzt dem Abend das Glanzlicht auf.                                                                                       

 (Peter Hagmann, György Ligeti: Es fällt der Tod krachend dem Tod zum Opfer | NZZ 10.09.2017)

 

Die mehrheitlich jungen Sänger hatten sichtbar Spass an dieser Inszenierung und setzten sich buchstäblich mit Leibeskräften dafür ein. Und schafften es doch auch noch, Ligetis mitunter hoch virtuose Koloraturen sängerisch zu meistern, die – auch wenn sie ironisch gemeint sind – halt doch präzis und genau sein müssen. Diana Schnürpel als Venus und Geheimdienstchef, Hubert Wild als durchgeknallter Fürst, und der Teamsenior Claudio Otelli als imposanter Nekrotzar bleiben nachhaltig in Erinnerung, aber bis hin zum eher unterbeschäftigten Opernchor fällt niemand ab in dieser fulminanten Produktion.       (Reimar Wagner Musik & Theater 1.11.2017) 

 

Besonders die Gepopo-Partie überrascht immer wieder mit hohen, schrillen Tönen – und Schnürpel traf sie alle. Fast hysterisch gackernd mutet der Part an, und so scheint es auch durchaus sinnig, dem Gepopo einen knallgelben Hahnenkamm zu verpassen.         (Katharina Thalmann, Hoppla!, 041, 10.09.2017)

 

Im hervorragenden Solistenensemble glänzen Claudio Otelli als stimmgewaltiger Nekrotzar, Diana Schnürpel (Gepopo/Venus) mit kühlem Koloraturglanz und Hubert Wild als herrlich durchgeknallter Fürst Go-Go. (Georg Rudiger, Badischen Zeitung, 11.09.2017)

 

Die Geheimpolizistin Gepopo, eine Mischung aus Gackerhuhn und brasilianischer Karnevalstänzerin (herrlich überkandidelt Diana Schnürpel), kündigt quietschend und morsend den grossen Makabren, das beunruhigte Volk und den alles vernichtenden Kometen an. (Irene Widmer, SDA 0040bsd, Schweiz/KU/Luzern, 09.09.2017) 

 

Kein geringeres Ereignis ist die koloraturenkitzelnd kesse Chefin der Geheimpolizei namens Gepopo in Gestalt und Stimme von Diana Schnürpel.                                         (Peter Krause, concerti, Opern-Kritik, 11.09.2017)  

 

Als Chef(in) der Geheimpolizei (und als Venus) holt Diana Schnürpel aus geschmeidigen Ganzkörperbewegungen glasklare Koloraturen. (Roberto Becker, ND 10.10.2017) 

 

Oder Diana Schnürpel als Chef der Geheimpolizei Gepopo – mit gelber Hahnenkammfrisur und glasklaren Koloraturen. (Joachim Lange, nmz online, 2.10.2017)

 

  

"Ein Konzert der Tiere"

"Das beginnt schon, während das kleine Publikum sich tuschelnd auf seinen Plätzen einrichtet. Da rattert die Sopranistin Diana Schnürpel mechanisch Läufe rauf und runter wie später die Etuden-«Pianisten» im gleichnamigen «Carneval»-Stück. Ist das «echt», gehört es schon zum Stück? Die Kinder wollen es wissen. Und wir Erwachsenen wundern uns, wie die in die Höhe geschraubten Wiederholungen zur Kunst werden: zu einer Arie der Olympia-Puppe aus «Hoffmanns Erzählungen» von Offenbach. ... (zusammen mit der vorzüglichen Sopranistin in Originalen von Rossini oder Offenbach, die Saint-Saëns parodiert)." (Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 06. Februar 2017)

 

 

"Zauberflöte"

"Exemplarisch für den menschlichen Ton in dieser Zauberflöte ist auch die umwerfend treffsichere und berührende Königin der Nacht von Diana Schnürpel, wobei das Ensemble bis in kleinere Rollen vorzüglich besetzt ist."                                                                      (Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 19. Dezember 2016) 

 

Spürbar unter die Haut ging mir aber die heikle Arie "Der Hölle Rache" der Königin der Nacht, glasklar, eiskalt und glockenrein von einer hinreißenden Diana Schnürpel vorgetragen. (Flavio Sepulchri, Der Neue Merker, Seite 86, 01/2017) 

 

"...stehen die gleißenden Koloraturen der Königin der Nacht gegenüber, die mit ihren zwei phänomenalen Arien die Seelen der Zuhörer zum Vibrieren bringt. Diana Schnürpel bekam dafür begeisterten Zwischenapplaus der rund 700 Zuschauer, die den Pina-Bausch-Saal im Theater und Konzerthaus zum Saisonabschluss nahezu füllten."                                                (Jutta Schreiber-Lenz, Solinger Tageblatt, 18.06.2015)

 

 "Die Königin der Nacht, die von Diana Schnürpel gesungen eines der Highlights des Abends darstellt,..." (Graz, 20.04.2015)

 

 " Auch die russische Sopranistin Diana Schnürpel als Königin der Nacht feierte einen vom Publikum lebhaft akklamierten Einstandserfolg in Graz. Sie war in ihrer Paraderolle bereits in Braunschweig, in Salzburg, in Klagenfurt (siehe dazu den OF-Bericht vom 19.12.2014) und in Detmold zu hören und hat sich nun auch im grossen Grazer Haus mit ihrer in der Tiefe warmen, aber gleichzeitig höhen- und koloratursicheren Stimmen bewährt." (Herrmann Becke, Opernfreund, 10.04.2015)

 

 "Diana Schnürpel drückte der Saal am Montagabend die Daumen: Die Königin der Nacht war stimmlich angeschlagen. Souverän zeichnete sie dennoch stimmlich eine Übermutter und mischte bei der furios angegangenen Rachearie sogar eine glaubhafte Prise Wahn in die Wut." (Heike Sommerkap, Neue Westfälische, 6. Mai 2015)

 

"Diana Schnürpel singt die Königin der Nacht mit traumhafter Sicherheit"                   (Helmut Chr. Mayer, Kurier, 24.12.2014)